Aufgabenteilung:
- Keratokonus kann von einem Optiker mit Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden.
- Das Fortschreiten des Keratokonus wird von einem Augenarzt beurteilt und behandelt.
Keratokonus lässt sich sehr gut mit der Pentacam messen. Die Pentacam misst die Krümmung der Vorder- und Rückseite des Kegels und die Dicke der Hornhaut am Kegel. Die Pentacam verfügt außerdem über eine Software, um den Verlauf des Kegels genau zu verfolgen.Die Software ermöglicht es, Veränderungen des Kegels sehr gezielt und genau zu beurteilen. Dies ermöglicht es einem Augenarzt, eine Progression anzuzeigen. Corneal Crosslinking (CXL) ist eine Behandlung der Hornhaut, die das Fortschreiten des Keratokonus sehr effektiv stoppen kann. Dies verhindert einen weiteren Verlust der Kontrastempfindlichkeit und des Sehvermögens. Seit der Anwendung von CXL ist die Zahl der Hornhauttransplantationen bei Menschen mit Keratokonus bereits deutlich zurückgegangen. Gerade bei jungen Menschen unter 40 Jahren ist es ratsam, den Verlauf des Keratokonus von einem Augenarzt beurteilen zu lassen.
Corneal Crosslinking (CXL) ist eine Behandlung der Hornhaut, die von einem spezialisierten Augenarzt durchgeführt wird. Ziel der Behandlung ist es, die Hornhaut fester zu machen. Die Hornhaut besteht aus hochfeinen Fibrillen (Kollagenfasern). Diese Fasern bilden ein starkes Netzwerk, das aufgrund seiner besonderen Struktur der Hornhaut Klarheit verleiht. CXL verleiht diesen Fibrillen Verbindungen, wodurch die Hornhaut steifer wird.
Ja, normalerweise. In manchen Fällen geht die Festigung der Hornhaut auch mit einer Abflachung der Hornhaut einher. Für manche Menschen kann dies bedeuten, dass sie keine Brille oder Linsenkorrektur mehr benötigen.
CXL wird durchgeführt, wenn innerhalb eines Jahres eine Progression nachweisbar ist. Besonders geeignet für diese Behandlung sind junge Menschen unter 40 Jahren. Keratokonus stabilisiert sich normalerweise nach dem 40. Lebensjahr von selbst.
Die Hornhaut benötigt eine Mindestdicke, um für diese Behandlung geeignet zu sein. Der Augenarzt wird Sie darüber informieren.
Menschen mit Keratokonus, die sich die Augen reiben, sind eher progressiv als Menschen, die dies nicht tun. Also hör auf zu reiben. Manchmal ist das Reiben der Augen zur Gewohnheit geworden. Dann kann es für Mitbewohner sinnvoll sein, darauf hinzuweisen, dass man sich die Augen reibt. Die Neigung, sich die Augen zu reiben, ist bei vielen am stärksten beim Aufstehen und am Ende des Tages.
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Oplossingen
Keratoconus
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